Am Mittwoch früh um 7:30 Uhr radelte ich wieder in die Arbeit. Der Arbeitstag ging schnell rum. Diesmal vergaß ich mein Vesper im Kühlschrank aber nicht. In der Tür standen zwei Kolleginnen und die von der Pforte unten und unterhielten sich. "Ich geh dann, tschüß, bis nächstes Jahr!" verabschiedete ich mich. "Hab ich grad richtig gehört: bis nächstes Jahr?" fragte die eine erstaunt. Ich erklärte: "Ich bin doch aus Nürnberg und komm nur hierher, wenn ich im Osten auf Tour bin. Das war jetzt heuer meine letzte Tour hier, und ab Montag arbeite ich wieder in Nürnberg." Ja mei, ich hab schon ein Leben, was
?
Als ich zurück zum Naglfar kam, parkte neben mir ein Morelo. Wow, der war gut doppelt so groß wie meiner, gigantische Autos sind das . Die beiden besseren Herrschaften saßen vor ihrem LuxusWoMo in ihren Liegestühlen und chillten. Ich ging ins Naglfar daneben, blieb mit der Laptoptasche in der Tür hängen, fluchte, ging gar rein, zog die Tür zu und zog mich um. Mit kurzen Metal-Jeans von EMP und einem Behemoth-Shirt kam ich wieder raus. Nun fing ich an zu packen, d.h. Laderaum erst alles rausschmeißen, Fahrrad zusammenfalten und einladen, dann alles andere wieder reinschlichten, vorne alles einräumen, Abwasser ins Gebüsch schütten, ekligen Müll in irgendeinen öffentlichen Mülleimer stopfen *stopf stopf*, Gas abdrehen, Luken dicht machen, Tür zu, Motor an, Musik aufdrehen, Fenster runter. Herr und Frau Morelo ließen sich nichts anmerken, waren aber glaub ich sehr froh, dass ich abfuhr
.
Eigentlich wollte ich ja die Bundesstraße fahren, aber dann landete ich doch auf der A9, auf der A4 und auf der A73. Ich fuhr bis Eisfeld und dort zur Edeka, noch einiges Gefress einkaufen. Grillen wollte ich, und so guckte ich mal in die Kühltruhe, vielleicht hatten sie ja irgendwelche komischen Würstchen. Aber da wurde ich richtig geflasht: Da lagen original Nürnberger Rostbratwürste von Schlütters
. Sofort gekauft!
Dann fuhr ich weiter zum Wolfszeit-Areal.
Harry war schon seit vorgestern da und hatte mir einen Platz frei gehalten. Drum stand ich gleich ganz vorn in der ersten Reihe, aber leider blöd am Hang, so dass auch die Klötze nicht viel wettmachten. Das Naglfar hat schweres Gefälle, steht ordentlich schief. Ich musste echt aufpassen, dass ich nachts nicht aus dem Bett rollerte!
Ich grillte erst mal eins auf.
Es war ein wunderschön romantischer Sonnenuntergang, nur leider wurde es mit jedem Stückchen, das die Sonne tiefer sank, auch ganz deutlich kälter. Dazu ging ganz schön ein Wind und mich frors! Ich zog mir erst die Jacke an, dann noch ein Hoodie drunter, und trotzdem war's echt ungemütlich.
Da ging ich tatsächlich dann um 21 Uhr ins Auto, tippte noch ein bisschen an meinem Blog und legte mich dann ab.
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