Mittwoch, 15. Juli 2026

Zwischen den Festivals

Ich hab's noch gesehen, wie er flog! Er wollte sein Zelt zusammenpacken, stieg über die Teile, blieb an einer Schnur hängen und segelte direkt in den Pavillon nebenan . Er stand gleich wieder auf, aber… oops, so easy lief es sich nicht mehr, und er hüpfte nur noch unbeholfen herum. Sah nach OSG-Distorsion aus, vielleicht mit Teilruptur... oh je, morgen musste ich arbeiten und les das wieder andauernd, Weber-B-Fraktur, Lisfranc Gelenk im Eimer, usw. Da kamen die Sankas daher und verarzteten den Pechvogel.

Im Grund hatte er ja noch Glück, denn ein Stück weiter machte auch einer den Vogel. Was passiert war, weiß ich nicht, allemal stand ein Blaulicht dort, dann landete ein Hubschrauber und flog ein Weilchen später gleich wieder hoch, Richtung Leipzig. Das sah weniger witzig aus .

Die Ersten werden die Letzten sein: Harry war als erster gekommen und stand jetzt noch dort. Fast alle anderen waren schon gefahren. Die Dixi-Häuschen hatten sie schon ganz schnell abgebaut. Ich sollte los, bevor ich jetzt noch eins bräuchte.

Da räumte ich auf, gab meinen Müll ab, startete den Motor und dieselte langsam über die Wiese bis vor auf die Straße, ach, ich war traurig . Ich zockelte bis Leipzig über die Landstraße, dort fuhr ich auf Tanken. Das Diesel ist jetzt wieder viel teurer, irgendwas bei 2,12 € und ich schüttete mal schnell 160 € in den Tank .

Weiter gings auf die Autobahn.

Alsbald ein Stau in einer Baustelle! Hui hui, am Anfang des Staus stand eine (osteuropäische) Rostlaube von Transporter mit einem noch viel schrottigeren Anhänger dran, dem war ein Rad gebrochen. Der Reifen war abgefahren, nur noch die Felge hing schief dran. Die Bullerei hatte die Unfallstelle schon gesichert, denn es gab keinen Standstreifen und das Pannenfahrzeug stand mitten auf der rechten Spur. Eh, Sachen sieht man da, wenn man öfter auf der Autobahn unterwegs ist, ts.

Vor allem sah ich auch relativ viele, tot gefahrene Tiere, unter anderem sogar einen fetten Dachs, der verkrümmt an der Mittelleitplanke hing. Ein Dachs!?

Ich kam rein nach Gera und parkte an der Hofwiese. Gegenüber war das Kutscherhaus, ein etwas besseres Lokal, und dort würden wir morgen unser Geschäftsessen abhalten ...und ich stinke wie so ein platter Iltis von der Autobahn, was mach ich bloß?! Am Sonntag, den 28.06.26 hatte ich mich zum letzten Mal zuhause gebadet - exakt 14 Tage her. Ja gut, man hätt auf den Festivals auch duschen können, aber dazu hab ich doch gar keine Zeit, da verpass ich ja noch eine Band, zudem muss ich doch meine Bilder vom Vortag sortieren, täglich Blog schreiben (sonst vergess ich doch wieder alles) und essen und Wasser kochen für abends zum Zähneputzen, also da passte nicht noch Duschen dazwischen, das ging einfach nicht, viel zu stressig.

Ich packte die Badeklamotten ein, die ich zuhause gekauft hatte und radelte los. Notfalls würde ich in die Elster hupfen! Aber auf dem Weg dort hin fand ich das "Hofwiesen-Bad". Ich ging gleich rein und sagte an der Kasse: "Ich will duschen." Die Kassiererin sah mich ganz entgeistert an: "Ja, wie? Duschen? Das hier ist ein Schwimmbad." "Hier wird es doch auch Duschen geben, ich muss wirklich dringend duschen!" Also löste ich ein Ticket und begab mich in die Umkleide und irgendwie dann hinter zu den Duschen. Eine Seife hatte ich nicht dabei, nur ein Shampoo, also shampoonierte ich mich halt von Kopf bis Fuß ein.

Boah, was für ein tolles Feeling, frisch geduscht !

Jetzt machte ich mir noch einen netten Abend, radelte da hinter am Hotel Mercure vorbei, wo morgen nachmittags die Kolleginnen eincheckten, und fand dort einen Griechen.

Es gab Souvlaki mit Pommes. Bei der Rückfahrt am Fahrrad haben sie ein bisschen gelitten, waren aber trotzdem lecker, und so saß ich auf meinem Campingstuhl im Schatten des Naglfars und mampfte.

Von einem Metaler auf Facebook hatte ich gehört, in Gera gäb's eine Metal-Kneipe namens Black Bone. Da radelte ich los, die Kneipe zu suchen und fragte ein paar metalig aussehende Jugendliche nach ihr, die da im Park herumlungerten. Aber die Kneipe war schon wieder dicht seit einiger Zeit. Oooh.

Nach ein paar Runden durch die Geraer Ghettos fand ich sie dann sogar zufällig. Das war es also. Schade, da wär ich jetzt gern rein gegangen.

Ampelmännchen sind out, stadttypische Zeichen sind in! Da flatterte in Gera an der Hauptkreuzung bei Grün ein Vögelchen. Die Kollegin klärte mich dann später auf: Das ist der "goldene Spatz", Wahrzeichen des Geraer Kinderfilmfestivals.

Als ich mich abends dann so gegen elf ablegen wollte, musste ich feststellen, dass sich auf dem Hofwiesenparkplatz die Geraer Tuning-Szene traf. Mit quietschenden Reifen fuhren diverse "Jugendliche" vor, trafen sich hier und markierten die dicken Maxen. Jungs, ich will jetzt eigentlich schlafen! Tja, schwierige Sache: Wenn man was sagt, wird's nur noch schlimmer, also versuchte ich missmutig, die Idioten zu "tolerieren" . Schließlich stiegen sie aus ihren Autos aus und fingen mitten in der Nacht an, hier Fußball zu spielen. Wie - verdammt - konnte ich eigentlich einschlafen? Doch nur, weil ich das Gesockse von mir zuhause gewohnt war, da ist die Straße nämlich mittlerweile auch immer mehr "bereichert" .

Am Morgen gegen 5 fuhr dann die erste Straßenbahn. Die Haltestelle war 10 Meter hinter dem Parkplatz . Jetzt fühlte ich mich aber schon langsam gemobbt .

Immerhin war ich dann wach und radelte gegen acht in die Arbeit. Nach Feierabend spazierte ich ein wenig in der City rum, vielleicht was shoppen, fand aber nix. 5 min vor 17:15 stand ich dann dort am Bahnhof Gera, weil ich wollte filmen, wie der Zug einfährt mit meinen beiden Kolleginnen aus Nürnberg (ja, und ich glaub, langsam hatte ich Heimweh ). Nein, ich bin ja nicht blöd und erwartete, dass der Zug pünktlich käme. Nein nein. Aber um halb war er immer noch nicht da. Um dreiviertel ging ich dann .

1 Stunde später kamen dann endlich die beiden Kolleginnen ins Lokal gehetzt, waren noch nicht mal im Hotel, zogen noch ihre Koffer mit; der Zug stand schon alleine 20 min in Erfurt nur rum und hielt dann immer wieder auf der Strecke wegen "zu hohen Verkehrsaufkommens". Also praktisch ... ein Stau . Wie? Ein Zug-Stau?

Nun gabs endlich was zu Futtern. Da gabs auch was Ulkiges zu trinken: Gurken-Limo! Das schmeckte nicht einmal schlecht . Da tratschten wir und chillten. Gegen zehn machten wir dann Schluss, weil morgen mussten wir ja wieder früh raus.

Ich radelte zum Naglfar. Die Luft stand. Ich hatte alle Luken geöffnet, aber nichts zog durch. Es wehte kein Windchen und es war unheimlich schwül. Ich war schon eingeschlafen, da ging's los! Zuerst tickte es in längeren Abständen mal hier, mal da auf das Dach, und ich stand auf und schloss schnell sämtliche Fenster. Da begann es schon zu blitzen, zu donnern und alsbald in Strömen zu schütten. Der Regen prasselte derart gegen das Dach, so laut, dass ich mir die Decke über die Ohren zog, denn der Lärm tat schon bald weh. Hellwach lag ich im Bett und dachte mal wieder nach über Carbonkarosserien und den hohen Baum hinter dem Naglfar, aber das Gewitter kam nicht direkt hierher, zog ein Stück an Gera vorbei.

Am Morgen stand ich auf, radelte vor in die Arbeit, frühstückte mit den Kolleginnen, anschließend war Besprechung bis 11 und danach liefen wir zusammen in die Orangerie, die Kunstausstellung von Otto Dix anschauen.

Das war ganz interessant, doch, aber ich mag keinen Expressionismus, ich stehe auf klassische Malerei und Realismus. Aber das Bild da fand ich toll! Ich hatte mal ein Buch vom WK I gelesen, es hieß "Aufbruch der Nation". Darin wurde genau diese Szene beschrieben: Der Protagonist betrat das Schlachtfeld und stand an dem Krater einer Bombe, die ein Geschütz getroffen hatte. Oben hing noch eine Leiche im Gestänge, nebenan hatte es einem Soldaten das halbe Gesicht weggerissen und - so schrieb der Autor - es war überall Blut, ein Meer aus Blut, ein knietiefer Schlamm aus Dreck und Blut - genau wie das Bild da! Der Maler musste das Buch gelesen haben!

"Mir ist jetzt schlecht" sagte die Kollegin. Als wenn's bei der "unfallmedizinischen Tagung" schönere Bilder gegeben hätte, hä? Und das waren Fotos, also bitte!

Mir war's nicht schlecht und so futterte ich anschließend so ein Würzfleisch, eine thüringische Spezialität. Gegen 14 Uhr wurde die Party dann aufgelöst, die Geraer Kolleginnen gingen zurück in die Arbeit, die Nürnberger zum Zug - und ich ins Naglfar. Heute ging es nun heim, nach 2 Wochen.

Einerseits wollte ich nicht heim, eigentlich wollte ich nie mehr heim... aber da war dieses blöde Gefühl, dass zuhause ganz schön die Kacke am Dämpfen war und ich mich um so manches nun langsam dringend kümmern sollte.

Ich fuhr auf die A9, die ziemlich stark befahren war. Am Bindlacher Berg war eine Baustelle und da stand ich dann . Die PKW fuhren alle links vorbei, aber ich bin ja zu fett, auf die linke Spur darf ich nicht (max. 2,2 m, ich bin breiter), und so stand ich im Stau, der kleine WoMo-Floh unter lauter dicken Brummis.

Erst um 17 Uhr kam ich nach Nürnberg rein. Das Röhrle stand noch am Platz, diesmal ohne Strafzettel. Ich lud alles um und fuhr mit dem Röhrle weiter, erst mal zum einkaufen. Schon beim Marktkauf beobachtete ich einen Tornado über den Feldern, leider hatte ich mein Handy nicht rechtzeitig klar, aber das sah echt gefährlich aus . Die ganze Gegend war wie bei einem Sandsturm ganz neblig vor Staub. Hier kam ein ganz fettes Unwetter! (Wie ich dann später las, war das Zentrum des Unwetters in Boxdorf, nicht weit weg, wo es Bäume ausgehebelt hatte, Unterführungen und Keller vollgeschwemmt waren und ziemliche Schäden entstanden waren.)

Ich fuhr auf die Ranch, fütterte ganz schnell die Katzen, die sich in die Gartenhütte geflüchtet hatten und fuhr dann gleich wieder ab, weil ich echt Angst hatte: Die großen Bäume bogen sich schwer, jeden Moment konnte einer umfallen, das war echt gefährlich, also nix wie weg. In der Stadt war's dann wieder besser.

Endlich kam ich heim: Erst mal das ganze Gepäck aus dem Auto schleppen, Briefkasten auf, ein paar Mist-Briefe drin *ärger*, oben Mails grob durchgeschaut, hat schon vor 10 Tagen der StB geschrieben, er braucht dringend noch diese und jene Bescheinigungen, Bescheinigungen rausgesucht, schnell zurückgemailt, Mails mit Terminen geprüft, Banking angeguckt (boah, hab ich ein Haufen Kohle verjubelt!). Das Gröbste und Wichtigste hab ich dann noch gemacht, drüber ist es 23:30 Uhr geworden. Jetzt war ich nur 2 Wochen weg und muss 4 Wochen lang aufräumen und nacharbeiten, was alles liegen geblieben ist.

Dienstag, 14. Juli 2026

In Flammen am Samstag

Ich saß grad so beim Frühstück, da sah ich: Da vorne stand die Feuerwehr und spritzte rum! Schnell alles hingeschmissen und vorgerannt! Wenn ich schon nicht in den Teich hupf, dann stell ich mich wenigstens hier unter die Dusche . Ich ließ mich voll gießen und war patschnass, herrlich.

Aber als ich zurück zum Naglfar gelaufen war, war schon fast wieder alles trocken. Zählt das jetzt als "geduscht"?

Blitzblank sauber war zumindest mein Bierbecher. Die Ameisen hatte ganze Arbeit geleistet, das kriegt man mit Abspülen gar nicht hin .

Da kam der Eiswagen daher gefahren und hielt direkt vor meinem Home. Ha, jetzt kriegte ich das Eis schon nach Hause geliefert .

Langsam ging ich dann mal vor zur Bühne. Dabei kam ich ja immer an Harry's Camp vorbei und sagte dort "guten Morgen". "Geiles Augen Make up hast du!" sagte Sandra. Ich glaub, die meinte das ernst ? Ich hab mich nur einfach seit Tagen weder abgeschminkt noch gewaschen und immer nur Kajal nachgezogen. Harry lachte amüsiert. Mein Make up erreichte nun langsam schon Corpse-Paint-Qualität , ja, durchaus.

Vorne vor dem großen Zelt stand jetzt so ein Kran und zog eine Kabine hoch. Da konnte man von oben den ganzen Campground überblicken. Das war letztes Jahr noch nicht da. Sehr schön, dass sie ab und zu ein neues Highlight daher bringen.
Aber ich ließ mich nicht hochziehen. Ja, ich weiß, ein Stahlseil, und es hält bestimmt mindestens 3 Tonnen, aber es sieht so dünn aus, da hab ich kein Vertrauen .

Ich ging lieber mal ins Zelt und guckte, was da spielt: Sintage. Heute hatte ich ganz entspannt angefangen mit den drei Dosen alkoholfreiem Bier aus dem Kaufland, aber die waren nun schon weg. Ich ging über zu den zwei Dosen Radler. Den Campingstuhl hatte ich mitgenommen, stellte ihn an ein schattiges Plätzchen, flatschte mich rein und lauschte der Vorstellung.

Nach dem Gig im Zelt zog ich mit meinem Stuhl um, vor an die Hauptbühne. Auch da hatten sie was Neues aufgebaut, nämlich so einen düsteren Verkaufsstand. Es wurden dort bedruckte Kerzen verkauft und kleine Stückchen schwarze Seife für 5 €. Es war wahrscheinlich Band-Merch, so genau habe ich nicht geguckt.

Auf der Bühne spielten nun Beheaded.

Anschließend verzog ich mich wieder zum Zelt, da traten Moor auf. Das war eine richtig geile Band, gefielen mir echt gut, aber leider war das ganze Zelt gestopft voll und man sah von hinten so gut wie nichts, schon gar nicht auf einem Stuhl. Für ein Foto drängte ich mich nach vorne, aber dann ging ich gleich wieder hinter und ließ mich in meinen Stuhl fallen. Ja, ich glaub, so langsam war ich durch .

Auch nach dem Gig blieb ich noch eine Weile hocken und beobachtete die Leute. Da stand Karin!

Manche Leute halten Metal und Trash ja einfach nur für Krach, aber wir Metaler kriegen dabei oft richtig romantische Gefühle! "Ach, weißt du noch" sagte Karin melancholisch, "vor 25 Jahren als ich noch so 40 war und auf ein Konzert ging... da kamen dann oft so Youngsters daher und sagten 'wie toll, dass du in deinem Alter noch so fort gehst' und 'wenn ich mal so alt bin wie du, möchte ich auch noch so gut drauf sein'." "Ja, das ging mir auch so", lachte ich .
Das ist ja durchaus witzig und auch wahr, und ja, es ist eigentlich toll, was ich alles so treibe, wenn ich da an meine Eltern und Großeltern denke, was die in dem Alter so machten? Gut, meine Mutter war in dem Alter schon tot, und meine Oma? Die saß nur jeden zweiten Tag mit dem Opa im Tiergarten, dafür hatte sie eine Jahreskarte, und fütterte am Kamelgehege auf einer Bank die Vögel. Echt, jetzt...?

Boah, man darf gar nicht so genau drüber nachdenken, wie die Lebenszeit verrinnt und in welcher Phase ich schon bin , also packte ich schnell meinen Stuhl und zog vor an die Hauptbühne. Da spielten jetzt diese da mit einem ewig langen Namen.... wie? Schirenc. Schirenc spielten Pungent Stench. Drum hieß der Auftritt: Schirenc Plays Pungent Stench. Hmpf.

Eigentlich hatte ich ja vor, ein wenig was zu spenden für das In Flammen, weil man muss das unterstützen, find ich. Ich könnt aber auch die 50 €, die ich spenden wollte, verjubeln ? Also ging ich an die Bar und kaufte mir einen "Mexikaner from hell", na, so einen scharfen Tomatensaft. War da überhaupt Alkohol drin? Ja, Wodka soll drin sein, sagte der Barmensch. Schmeckte prima, viel besser als die Froschkotze, und ich kaufte mir gleich noch einen. Am Merch kaufte ich mir dann auch noch ein Shirt. Wenn ich schon nur mein selber mitgebrachtes Bier trank, dann machte ich wenigstens auf die Weise ein wenig Umsatz.

Ich setzte mich wieder hin und gab mir den Gig von the Crown.

Der Boden war runter getrampelt, es war heiß und eine Staubwolke lag in der Luft. Im Zelt ging's noch, denn dort hatte das Gras bisher noch stand gehalten. Alle waren dreckig und staubig. Na, das einzige, was ich regelmäßig und ordentlich reinigte, war meine Wunde am Schienbein, die sah auch mittlerweile besser aus, heilte schon und hatte sich nicht entzündet. Aber der Rest von mir war einfach nur dreckig. Das passte schon, denn alle waren dreckig, und das gehörte sich hier so.
Nur am Montag konnte das heikel werden, da musste ich "zurück in die Zivilisation". Ich musste mich dann abschminken, irgendwie waschen (wie? wo?), mich anständig anziehen, mich vom Dixi entwöhnen und aufpassen, nach dem Kacken am Klo auch zu spülen .
Aber noch war nicht Montag !

Im Zelt hätten nun Drudensang auftreten sollen, eine Band aus Nürnberg. Doch sie hatten bei der Anfahrt auf der Autobahn einen schweren Unfall gebaut, in Facebook war ein Bild des Unfallautos , und die Musiker lagen irgendwo auf der Strecke in einem Krankenhaus . Na, toll .

Asphyx spielten nun schon, der Co-Headliner. Langsam ging es doch dem Ende zu.

Dann kamen Satyricon, alle Leute standen vor der Bühne.

Manche brauchten dazu ihr Camp gar nicht verlassen, denn hinter der Wiese standen schon die Wohnmobile. Das hatte jetzt wirklich was von ner Gartenparty, richtig schön .

Ach, letzte Tage sind traurig, und noch trauriger sind die Abreisetage, wenn sich der Campground langsam leert und einer nach dem anderen davon fährt. Doch, ich war nun endlich auch mal "satt" von Musik und Konzerten. Es war ganz gut, dass der letzte Tag war, denn es reichte mir jetzt, und es war auch ganz gut, dass jetzt nicht gleich am kommenden Wochenende schon wieder das nächste Festival lief, weil... äh, Moment ...ja, was kam denn jetzt als Nächstes, ich schlug meinen Terminkalender auf: Montag und Dienstag Business-Event mit Präsenz-Teammeeting in Gera, am Donnerstag Overkill im Z-Bau Nürnberg und am Samstag Krach-Open-Air in Fürth ! Was hatte ich denn da geplant, ich muss mich doch irgendwann auch mal baden und Haare waschen?!