Donnerstag, 10. September 2026

Festivalsaison zu Ende

Als ich am Sonntagmittag aufwachte, schien die Sonne als wollte sie uns auslachen: "jetzt, wo alles vorbei ist, erstrahle ich wieder in vollstem Glanz!" Na, so ganz vorbei war mein Job noch nicht, denn ich musste ja noch heim fahren und das ohne Scheibenwischer. Doch, ich konnte das schöne Wetter durchaus dringend brauchen .

Da segelte ich bald los aus dem schönen Ferienland hinaus.

Ich kam heil in Nürnberg an, stieg um aufs Röhrle und fuhr erst mal auf die Ranch. Auch wenn ich heute am Sonntag kein frisches Fleisch dabei hatte und es nur Dosenfutter gab, freuten sich die 5 Streunerle gescheit, dass ich wieder da war . Der Sommer ist ja nun hiermit so gut wie vorbei und mit ihm die Festival-Saison, nun bin ich dann auch wieder öfters hier. Es wird jetzt wieder regelmäßiger gefüttert, weil die Miezis brauchen eine Speckschicht für den Winter.

An mancher Ecke kamen schon Pilze zum Vorschein.

Hinter dem PV-Haus fand ich einen Riesenbovist, dem die Schnecken schon übel zugesetzt hatten. Aber er wuchs tapfer weiter.

Ansonsten gab's Wiesenchampions und Schirmröhrlinge. Der Herbst setzte heuer aber echt früh ein.

Am Montag rief ich mal an in der Werkstatt und konnte dann nachmittags gleich vorbeifahren, das Naglfar abgeben. Da wird jetzt die Heizung wieder auf Default gesetzt und es bekommt einen neuen Scheibenwischer - und ich bestimmt wieder eine richtig fette Rechnung .

Mit der Straßenbahn fuhr ich zurück zum Röhrle und damit weiter auf die Ranch. Dort mähte ich die Wiese, und als der Rasenmäher voll war, leerte ich den Behälter in die Kompostkiste. Ich schüttelte ein bisschen, damit der Rasenschnitt raus käm, aber hier kamen nur Wespen raus . In der Kompostkiste war wohl ein Wespennest und von dort startete ein Geschwader von Wespen gegen den Rasenmäherbehälter - und gegen mich. So ein Biest stach mich sogar durch den Arbeitshandschuh in den rechten Handrücken. Ich fluchte und versuchte, mit dem Besenstiel den Rasenmäherbehälter aus dem Kompost zu angeln, während sich die Wespen richtig reinsteigerten. Da hatte ich endlich den Behälter und flüchtete mit ihm und dem Rasenmäher .

Ich zog den Handschuh runter: Die Einstichstelle war deutlich geschwollen.

Bis ich zuhause war, war die ganze Hand angeschwollen. Ich zog Armband und Ringe runter, denn mittlerweile sah die Hand echt aus wie so ein aufgeblasener Gummihandschuh. Die Schwellung zog sich schon bis zum Ellenbogen hoch, und Hand und Unterarm waren deutlich überwärmt. Am nächsten Morgen war es eher noch ein wenig schlimmer geworden, aber ich ging dann mal in die Arbeit. "Geh zum Arzt!" sagten die Kollegen. So schmiss ich dann halt um 9 Uhr in der Arbeit das Handtuch und fuhr zu meinem Hausarzt.

"So, wo ist denn der Wespenstich?" fragte dieser gelangweilt, als er ins Sprechzimmer trat. "Hier" sagte ich und deutete auf meine rechte Hand. Ooops ! Nein, also das sah wirklich kriminell aus. Es sei eine Allergie, diagnostizierte der Arzt, verschrieb mir ein Antiallergicum und verwarnte mich, ich sollte sofort wieder in die Praxis kommen, falls es zu Mundtrockenheit, Atembeschwerden oder Kreislaufanfällen käme. Naja, jetzt war mir dann schon nicht mehr so wohl. Ich war schon öfter mal von einer Wespe gestochen worden und noch nie war die Reaktion so schlimm, und eine Allergie gegen Wespen hatte ich schon gar nicht. Bis jetzt. Jetzt schon .

Der Arzt schrieb mich für heute arbeitsunfähig, damit ich nicht so viel tippen würde und die Hand schonen könnte, aber daheim tipp ich doch noch mehr als in der Arbeit, also fuhr ich lieber wieder ins Büro.

Am Mittwochmorgen wollte ich zur Arbeit fahren, aber das ging nicht, weil das Röhrle hatte einen Platten . Ja, wie denn das jetzt? Ja, so ein Dreck!

Nun habe ich ja so eine schöne Akku-Pumpe von Bosch, die ich nun auch gleich zum Einsatz bringen konnte. Sie pumpte und pumpte, aber der Reifen wurde nicht voller. Als ich den halben Akku leer-gepumpt hatte und der Reifen immer noch platt war, gab ich es auf . Was mach ich denn jetzt? Ich musste wohl mit dem Fahrrad fahren. Auf die Ranch konnte ich damit dann später natürlich nicht, dabei hatte ich doch erst vorgestern den Katzen versprochen, dass ich jetzt wieder jeden Tag mit Futter daher komme .

Also ging ich in den Keller und schob mein Fahrrad aus dem Gerümpel - und das alles mit meiner fett geschwollenen Hand, von der man fürchten musste, sie würde gleich platzen . Ich hatte das Fahrrad schon länger nicht mehr benutzt, aber platt war es nicht. Ich packte schnell meinen ganzen Krempel um in einen Rucksack, denn meinen Korb konnte ich am Fahrrad nicht mitnehmen (der Gepäckständer ist kaputt). Überhaupt nahm ich nur das Nötigste mit, Handy, Brille, noch den Regenmantel drüber, denn mittlerweile regnete es, und losgeradelt! Es radelte sich wie im Hochgebirge. Boah, musste ich trampeln! Ich schwitzte. An der Jet-Tankstelle fuhr ich an die Service-Säule und pumpte Luft nach. Der Reifen war zwar nicht ganz platt, aber doch recht lasch, drum trampelte es sich auch so mühselig. Als wieder 2 Bar drin waren, radelte es sich leichter. Ich radelte weiter in die Arbeit.

In der Arbeit überlegte ich, was ich nun am besten mach. Ich wollte erst mal nachgucken, welches Werkzeug ich im Röhrle hab und ob nicht vielleicht ein Reservereifen drin liegt. Falls nein, würde ich mit der Straßenbahn auf die Ranch fahren, weil dort hatte ich noch 4 alte Räder vom Röhrle im Schuppen gelagert und jede Menge Werkzeug.

Naja, ich heb mir halt immer alles auf, weil vielleicht kann man es ja noch mal brauchen? So kommt es, dass ich auf der Ranch mittlerweile den Schuppen und die Wellblechhütte voller Krempel hab, den man ja vielleicht eines Tages echt noch mal brauchen kann, nä . Nur im PV-Haus hab ich nichts gelagert, denn das ist noch voll vom Krempel von meinem verstorbenen Papa, denn der dachte, er hebt sich das alles mal auf, weil man könnte es ja vielleicht noch mal brauchen .
Ja mei, das sind die Gene .

Allemal - und da war ich grad eben ganz froh drum - habe ich auf der Ranch 4 bereifte Räder vom Röhrle aufgehoben, und da könnte ich ja das mit "VL" holen. Und wie bring ich das mit der Straßenbahn dann heim? Na, ich bind es auf der Ranch einfach auf die Sackkarre und zieh es so hinter mir her, plante ich.

Aber als ich dann zuhause im Röhrle kramte, fand ich tatsächlich ein ordentliches Rad und das nötige Werkzeug. Ich tüftelte das ganze Zeug auseinander, setzte den Wagenheber an, musste auch erst mal schaun, wie das Teil funktionierte... Ein Jugendlicher kam herum und fragte mich, ob er mir helfen sollte. "Nein danke, ich krieg das schon hin" war ich überzeugt. Ich löste erst mal die Radkappe und die Schrauben, bockte das Röhrle dann hoch, schraubte die gelockerten Schrauben dann ganz weg, sortierte sie ordentlich auf den Asphalt in der Reihenfolge, wie ich sie abgeschraubt hatte, und hob dann vorsichtig das Rad von der Achse.

Ganz vorsichtig hob ich das Reserverad drauf, nicht dass es mords ruckelt und mir das ganze Auto vom Wagenheber fällt. Ich schraubte das Rad wieder an, ordentlich überkreuz, wie ich es mal gelernt hatte, und ließ das Auto langsam wieder runter. Als es aber unten war, musste ich feststellen: Auch das Reserverad hatte einen Platten . Es war zwar nicht so total platt, hatte wohl schon noch so 0,5 Bar drin, aber mit diesem Rad fahr ich nicht.

Ich hätte nun das Rad wieder runter schrauben können, es in den Bollerwagen schmeißen können, es zur Tankstelle ziehen können, dort aufpumpen können, wieder heim bollern und ... Ich holte lieber den ADAC.

Eine gute Stunde musste ich warten, dann kam der Mann vom ADAC und pumpte mein Rad auf. Er wollte auch das alte Rad sehen, ob es vielleicht aufgestochen worden war bzw. welche Schäden daran ersichtlich waren. Ich hatte zwar alles schon wieder eingepackt, aber dann packte ich halt wieder aus und holte das platte Rad aus der Reserverad-Box. Der ADAC-Mann drehte es ein wenig und sah sofort: Da steckte eine Schraube! Absicht konnte das kaum gewesen sein, erklärte er mir, denn wer eine Schraube in Reifen dreht, der tut das meistens seitlich. Die hatte ich mir also reingefahren. Wenn ich Glück hatte, könnte man den Reifen sogar wieder reparieren.

Also luden wir alle Räder, Werkzeuge und Gepretze wieder ein, und ich fuhr sofort in die Werkstatt. Die hatte zum Glück noch offen und ich gab mein kaputtes Rad ab. Das würde man tatsächlich noch flicken können, erklärte mir der Monteur. Super !

Mit dem Auto konnte ich wieder heim fahren. Also brauchte ich am nächsten Tag nicht wieder mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren.

Meine Mina und meine Nena, die beiden griechischen Kosmetikerinnen, haben ihren Salon dicht gemacht und sind nach Griechenland zurückgekehrt. Nein, nicht wegen der AfD-Wahl in Sachsen-Anhalt, sondern weil man als Kleinunternehmer hier in Deutschland vor lauter Steuern, Abgaben und Gebühren auf keinen grünen Zweig mehr kommt. Sie würden arbeiten und arbeiten und nichts bliebe ihnen übrig. In Deutschland noch zu arbeiten, ist mittlerweile echt sinnfrei .

Drum musste ich mir jetzt ein neues Nagelstudio suchen. Das war gar nicht so einfach, weil in der Umgebung waren fast alle schon voll ausgebucht, hatten nichts mehr frei. Nur gegenüber, bei einer Russin, gab es noch freie Termine. "50 € kostet das Auffüllen" sagte die. Was? 50 €?? Bei meiner Nena hatte es 30 € gekostet! Aber weil es wirklich schwierig war, als Neukundin noch irgendwo Termine zu kriegen, sagte ich zu.

1 Tag vor dem Termin schrieb mir die Russin eine WhatsApp, dass die spitze Form meiner Nägel nicht gut aussähe, sie auch viel zu lang sind, und sie würde sie mir kürzen und schöne natürliche Nägel modellieren. Was?? Was soll das, jetzt gehts aber los, oder was?! Ich schrieb gleich zurück, dass ich das aber nicht möchte, Form und Länge möchte ich beibehalten. Da fing sie an, auf WhatsApp mit mir zu streiten, dass es bei dieser Länge komische Ränder ergeben würde und das doch nicht gut aussähe... Also hör mal! Sagamal, wenn ich das so will, dann will ich das so! Ich stornierte den Termin und schrieb noch hinterher: "Das hätte Sie aber auch gleich sagen können!", weil langsam war es echt dringend nötig, die Nägel neu zu machen. Nachher fiel mir dann ein: Ach, drum hat die auch gleich 50 € verlangt, wohl in der Hoffnung, ich würde sagen, das sei mir zu teuer. Weil ich derzeit grelle, ferrari-rote Nägel hatte, fasele sie was von kurzen, natürlichen Nägeln, die sie mir machen wollte, das offensichtliche Gegenteil meines Styles. Das war wohl alles Absicht. Warum sagte sie nicht gleich: "Ich hab nix mehr frei."? Blöde Kuh!

Also musste ich von vorn anfangen und mir ein Nagelstudio suchen. Da fand ich nun eins gleich beim Kaufland, die hatten sogar noch Termine frei, ja, und ich konnte auch gleich sofort bleiben, weil jetzt im Anschluss hätten sie auch gleich was frei. Na, so lob ich mir das! Jetzt habe ich endlich wieder neue Nägel!

Sonntag, 6. September 2026

Break Out am Samstag

In der Nacht war es nun schon ziemlich kühl geworden, also verhältnismäßig. Als ich gegen Mittag aus dem Bett kroch, zeigte das Thermometer im Naglfar grad mal 12 Grad . Da wollte ich doch gleich die Heizung ausprobieren. Wenn ich nun am Montag schon in der Werkstatt anrufe wegen des Scheibenwischers, dann kann ich die Heizung auch gleich wieder mit anmelden, vorausgesetzt natürlich, dass sie nicht funzt.

Diesmal war es seltsam, denn die LED blinkte grün ...und blinkte und blinkte. Es kam keine warme Luft, man hörte auch keinen Ventilator, aber das Lämpchen wurde auch nicht rot, wie sonst immer. Also auf jeden Fall: lefft net, wie erwartet.
Seltsamerweise war das grün blinkende Lämpchen nicht mehr zu stoppen. Auch nachdem ich alles ausgeschaltet hatte, blinkte es weiter. Naja, da sollen die in der Werkstatt dann mal nachschauen.

Noch wurde es ja relativ schnell warm, die Sonne hatte noch deutlich Kraft.

Onlinesüchtig wie ich bin nahm ich nach dem Kaffeetrinken mein Handy und stieg hinauf auf den Berg. Hinter den Gleisen vom Crispy fängt die Wildnis an, mit "Pären und Pästien" muss gerechnet werden .
Na, so schlimm war es nun auch wieder nicht, war ja der ganze Wald abgeholzt worden, aber etliche "Brom-Pären" wuchsen an dem steilen Hang. Dieses verfluchte Dornengestrüpp, wie ich es hasse! Ich stieg langsam und vorsichtig den Berg hoch. Auf der Hälfte setzte ich mich auf einen Baumstumpf und guckte auf's Handy, da hatte ich nun zwar 1 Balken Empfang, aber es lud sich nix. So stieg ich weiter, bis ich ganz oben war.

Nach einem Handy-Restart konnte ich dann Facebook laden, und schrieb zwei längere Kommis, die ich (sinngemäß) gestern schon geschrieben hatte, die aber anscheinend nicht versandt werden konnten. Während ich tippte, floss aber im Hintergrund endlich der Datenverkehr, und jetzt steht alles doppelt dort, naja, auch wurscht.

Das Notwendigste hatte ich nun gelesen und geschrieben, und so machte ich mich wieder an den Abstieg. Von oben fand ich einen bequemen Weg nach unten, festgefahren von einem großen Trekker. Ich kam unten bei der Garage vom Crispi raus. "Wo kommst du denn her?" fragten mich welche. "Vom Surfen " antwortete ich.

Ich besuchte mal das Harry-Camp. Bei denen gab es heute Kutte, rumgerührt mit Drumstick, guten Appetit !

Mein Abendprogramm sollte jetzt starten mit Imperium Dekadenz, also machte ich mich vor aufs Infield. Da standen aber ganz andere Buben auf der Bühne. Wer waren denn die?
Naja, Imperium Dekadenz waren ausgefallen, und da hatten sie nun diese da als Ersatz geholt: Irem. Die waren ja nicht schlecht, aber ich wollte jetzt echt Imperium Dekadenz sehen .

Ich ging wieder. Als ich durch die Pforte lief, saßen da wieder die Drei von der Crew. Ich fragte ganz unschuldig, dass gestern da vorn einer als Aufpasser gesessen war, und wo der denn heute sei, weil ich hätt mich mit ihm so gut unterhalten über politisches Zeug. Zum Glück war's keiner von den Dreien, weil das hätt ich peinlich gefunden , aber sie wussten gleich, wen ich meinte. Er hatte wohl schon mehrere Zuhörer mit den Geheimnissen um den Marshall-Plan beglückt, schien bekannt zu sein. Der Gesuchte hieß Heiko. Naja, vielleicht treff ich ihn ja mal wieder irgendwo?

Die nächste Band - Servant - sahen ganz ähnlich aus wie die Irem. Sie versuchten Stimmung zu machen und gestikulierten ein paar Mal was von wegen Circle Pit oder ähnliches, aber bei den Leuten im Publikum ging nichts ab.

Naja, also der Altersdurchschnitt war sehr hoch, die meisten Leute waren ordentlich alt - so wie ich. Sie standen meistens eh nur rum und wenn es hoch kam, dann moshten sie ein bisschen, aber richtig abgehaust wurde da nicht. Dafür waren auch einfach zu wenige Leute da, da kam ja auch keine große Stimmung auf. Im Bierzelt hatte ich mich mit einer Frau unterhalten und die meinte, es war heuer wohl das letzte Mal Break Out gewesen. Der Veranstalter machte hier ja nur Miese. Ja, das war klar ersichtlich. Warum das hier aber nicht lief, verstanden wir nicht. Ja, schade!

Danach kam dann eine richtig geile Band, auf die ich mich echt freute: Agathodaimon. Sie waren zwar auch "nur" der Ersatz, weil die ursprünglich geplante Band auch noch ausgefallen war, aber mir war das nur recht. Fast war es ja ein bisschen peinlich, dass so eine Band wie Agathodaimon, die ja auch schon auf richtig großen Bühnen gespielt hatten, vor diesem mickrigen Haufen Publikum stehen mussten. Die mussten sich doch richtig verarscht vorkommen? Aber sie ließen sich nichts anmerken und lieferten einen richtig geilen, professionellen Gig ab.

Zwischendrin riefen sie dann mal ins Publikum: "Wer kennt uns?" und nur ein Dutzend Leute hob die Hand. Das war ja nun echt traurig, versteh ich gar nicht: Agathodaimon! Die muss man doch kennen!
Ja mei.

Ich hörte mir wirklich den ganzen Auftritt an, weil das gefiel mir einfach . Danach lief ich hinter zum Merch und kaufte mir eine CD von Agathodaimon. Die neueste CD war allerdings auch schon von 2022. Seitdem hatten die nix mehr gemacht?

Mir war eingefallen, dass ich in der Tasche ja noch diese kleinen Lämpchen dabei hatte und hatte mir eins in den Becher geworfen. Blinkend lief ich über das Infield, da begegnete mir Berni und fragte begeistert: "Was hast du denn da?" Also gab ich dem auch ein Lämpchen. Mit unseren Blinkbieren kamen wir ins Zelt zu Harry, wo dann echt jeder an dem Tisch so ein Lämpchen haben wollte. Leider ist das Bild verwackelt, aber es spiegelt ganz gut wider: Die Lämpchen-Nummer war dann noch recht lustig .

Psychonaut 4 sollten nun kommen. Die hab ich doch neulich erst gesehen (auf dem Ragnarök war das, genau!), die gefallen mir nicht. Aber nein, falsch: Was mir da nicht gefallen hatte, waren Psychonaut, diese da aber waren Psychonaut 4. Wie, da werden die Psychonauten jetzt einfach nur noch durchnummeriert, oder was?
Ich war dann aber von Psychonaut 4 ganz angenehm überrascht, die konnte man doch recht gut hören, fand ich.

Es sollten danach noch Melechesh kommen, aber die schenkte ich mir und ging heim zum Naglfar. Es war ja immerhin schon fast Mitternacht. Dort saß ich und glotzte ein bisschen meine Bilder auf dem Handy an, als es dann schließlich klopfte: Der Harry stand vor der Tür. Er setzte sich rein, wir gaben uns noch ein Bier und laberten ein bisschen. Um was ging's? Ich weiß es nicht mehr . Harry wollte dann Melechesh sehen und machte sich wieder auf, zu gehen. Als wir da so im Freien vor dem Naglfar standen, fiel uns erst dieser wunderschön klare Nachthimmel auf. Hier sah man wirklich krass viele Sterne! Das sind wir Stadt-Wessis nicht gewohnt . Die Chancen standen also gut, dass es morgen nicht regnen würde, weil ich fahre dann heim und habe keinen Scheibenwischer!