Sonntag, 21. Oktober 2018

Mittelalterfest Feuchtwangen

Wir sind endlich angekommen: mei, wie schön!

Als wir hingefahren kamen, standen schon die beiden Neumarkter mit ihren zwei Autos (samt Hänger) da. Sonst war aber noch kaum jemand da, weil es war erst Donnerstag und das Fest eröffnete erst am Freitag um 17 Uhr.

Wir fingen halt mal an, unsere Zelte aufzubauen.

Die Neumarkter hatten Proviant dabei und kochten Eintopf. So lang kann ich nicht warten, ich hab Hunger wie ein Büffel! Also lief ich rüber ins Kaufland und kaufte derweil Bratwürste, in der Hoffnung, wir würden vielleicht ein bisschen grillen bis der Eintopf fertig war. Als aber keiner grillte, behalf ich mir mit der Wachsfresser-Kerze, die die Neumarkter dabei hatten.

Weil das ne Duftkerze war, schmeckten die Bratwürste dann etwas blümelig, aber ich hab schon schlechter gekocht, gell , ... oder sagen wir so: der Hunger trieb's rein, ... also man konnt's schon essen.

Nach dem Essen besuchte ich dann mal das Lager vorne, auch wenn das alles erst morgen los ging.

Schon bei der Herfahrt auf der Autobahn fiel mir auf, dass ich zuhaus meinen Mantel vergessen hatte! "Ach, du kannst doch meinen nehmen" sagte der Ralf großzügig. Ganz unverschämt machte ich davon auch eiskalt Gebrauch, denn es wurde am Abend echt gescheit schattig und klamm, brrr.

Eingekuschelt in Ralfs Mantel flanierte ich durch das Lager, wurde alsbald von einer Gruppe Lagerleuten an den Tisch geladen, hockte mich also zu denen hin, bekam ein Likörlein kredenzt, bekam noch ein Likörlein (diesmal ein anderes) und wurde dann noch genötigt, ein weiteres, selbergemachtes Likörlein zu kosten... oh das war alles sehr fein und höchst likörig und es fror mich überhaupt nicht mehr !

Krieger des Mets nach der Schlacht: Spät des Nachts war dann so irgendwas mit Heimlaufen... Den Ralf hatte ich längst verloren, die Orientierung auch, aber dafür gab's ja ein Schild hier ... zum schönsten Freibad aller Zeiten!

Besonders meine Stimmung und meine Optik kommt in dem Bild sehr schön zum Ausdruck .

Ich schlief recht gut, auch wenn's in der Nacht wirklich sau-kalt war. Als ich am Freitagmorgen aufwachte, waren die anderen schon beim Feiern.

Heute abends gibt es Schweinebraten. Zu dem Zweck haben die Neumarkter - die für ihr Equipment 2 Kombis und 2 große Anhänger brauchten - einen BACKOFEN auf den Platz gestellt. Also das ist ja mal der Camping-Luxus vom Allerfeinsten!

Unten schürte man einen Ofen mit Holz (sie hatten auch ein Ster Brennholz mitgebracht) und oben war dann der Backofen angedockt mit Temperaturanzeiger und Ofenrohr hinten raus. Da schmorte unser Schweinebraten 4 Stunden lang drin!

BTW: Die Neumarkter beim Ausladen nur eines Teils ihrer Ausrüstung.
Wenn sie sich von Event zu Event so steigern, dann brauchen sie spätestens beim Spectaculum 2020 einen Tieflader vom Markewitsch oder so.

Dahinter lag das Feuchtwangener Feuchtgebiet, äh Karpfenteich .. äh nein, Schwimmbecken. Da wollte der Ralf ja reinhupfen und schwimmen, aber der Bademeister verbot uns das Schwimmen, weil der hatte da drin seine Fische ausgesetzt und so kam er jeden Tag, warf Brötchen ins Wasser und fütterte seine Fische.

Ist das romantisch!!!

Das ist das Zelt von den beiden Neumarktern (2 Personen. In Worten: ZWEI.). Sie hatten zwei Bettrahmen dabei und stellten erst mal ihre Betten auf. Jeder hatte darin ein Luftbett von 180 x 200. Mensch, da krieg ich ja in meinem "3-Mann"-Blackout-Zelt schon bald Platzangst!

Drin hatten sie auch Gasflaschen mit Heizstrahlern dran, Nachttischchen und Bettvorleger und selbstverständlich elektrisches Licht. Also da haut's mir ja das Blech weg, echt.

Bei solch sommerlichen Temperaturen trägt man(n) natürlich Rock - wenn er schon nicht im Karpfenweiher schwimmen darf.

Nein, echte Männer friert's da nicht, weil die haben ja nen Heizstab unter'm Rock hängen.
Nein, der funktioniert nicht nur als Durchlauferhitzer für Bier.

Das Essen ist fertig!

Als der Braten auf dem Tisch war, setzten die Neumarkter mal ne Kanne Kaffee auf.

Als Nachtisch gab's dann noch Bier - und dann ging's vor auf's Fest.

Noch a bissl schminken...

Dann noch die anderen treffen - und los ging's!

Unterwegs wurde dann der Ralf noch schnell zum Ritter geschlagen.

Ralf kommt echt immer stylischer rüber.

Ich hatte dem Ralf seinen Mantel zurück gegeben und guckte zu, dass ich mir irgendwas Warmes zum Anziehen kaufte.

Ich wollte ja schon die ganze Zeit so ein Gugelding, da kaufte ich diesen schönen, braunen Kurzmantel. Der ist zwar nicht so dick und warm wie mein Mantel, aber ich war doch ganz happy damit, weil es reichte grad noch recht gut aus gegen die Kälte.

Am nächsten Morgen sah es wirklich ungemütlich aus.

...still und starr liegt der See, mittelalterlich glänzend der Wald, freue dich ... irgendwas kommt bald: hoffentlich die Sonne!

Mein Stück Fell, das ich mir gestern gekauft hatte, war in der kalten Nacht klamm geworden. Ich hing es mal zum Trocknen auf.

Ich frühstückte nur kurz und ging dann gleich vor zum Markt. Guckt mal, die verkaufen ausgestopfte Küken.

"Macht Platz! Hier kommt Frau Merkel!" rief da einer mit schallender Stimme und zog diesen Wagen hinter sich her.

Da verkauften sie Gasflaschen mit Motiven als Feuertonnen! Mensch, was für ne tolle Idee und wie klasse das aussah! Leider waren die Teile ordentlich teuer. Das waren sie sicherlich auch wert, aber sowas brauch ich dann doch nicht.

So sah das dann in der Nacht aus, wenn man in den Dingern Holz verschürte. Mei, also das ist echt toll.

Da hat sich einer ein Kettenhemd aus Beilagscheiben gebastelt!

Die Bühne war ewig weit hinten. Da spielten dann Trollfaust.

Als Headliner gab es abends noch Subway to Sally.

Es ist ja dieses nun das letzte Mittelalterfest dieses Jahr und ich brauch nun den ganzen Winter über Material zum Dremeln und Basteln. Also hab ich mir ein paar richtig schöne Hörner gekauft, eins schöner als das andere, die liegen da im KGA.

Der Ralf war auf Mister Hurley, und Mister Hurley haben dem Ralf auf sein Fell ihre Autogramme geschrieben.

Geflügel-Show hatten sie auch wieder dort.

Am Sonntag ging's weiter. Nur diesmal ohne Alkohol, weil abends musste ich ja heim fahren, also gab's nur Spezi.

Es gibt übrigens nicht nur Keuschheitsgürtel für Damen, auch Kettenpariser für Herren. Das kriegen aber echt nur ganz harte Kerle hoch, weil das Teil wog gut 2 Pfund.

Am Sonntagnachmittag sah ich noch ganz zufällig an einem Stand zwei fesche Mongolen-Mützen. Ich bin ganz begeistert! Die Rote passt zwar aktuell besser zu meinem Outfit, aber die Braune war ein wenig größer und passte besser auf den Kopf. Da kaufte ich die Braune.

Hee, mir gefällt das Teil grad derartig gut, dass ich es wohl auch im Winter einfach so "für jeden Tag" als Mütze aufsetzen werde.

Montag, 15. Oktober 2018

Ranch am 15.10.18

Heute war ich im Baumarkt und habe eine Klinke gekauft. Dann bin ich gleich auf die Ranch gefahren und habe die Klinke in meine Klotür eingebaut. Jetzt kann man die Tür sogar ordentlich absperren - mit Schlüssel!

Dazu hab ich bei T€di einen kleinen Vorhang gekauft. Den hab ich nun ans Fenster gehängt. Ich dachte, mit Vorhang scheißt es sich besser .

Leider stellte ich nach Einbau der Klinke fest, dass die Tür nicht ganz zu ging. Sie war 2 mm zu weit rechts. Mei, immer dieser Rechtsruck! Da mach ich doch gleich ne Lichterkette dagegen, vielleicht wendet sich die Tür dann automatisch nach links?

Also hab ich sie wieder ausgehängt und die Bänder noch 2 x rumgeschraubt. Wieder eingehängt - und diesmal ging sie zu, ohne zu klemmen, wunderbar!

Dann noch das (alte) WC-Schildchen drauf, damit man auch weiß, wo das Örtchen ist - und fertig!
Ha, das gefällt mir!

Ein Vogelhäuschen hab ich letzte Woche auch gebastelt. Vorgestern beim Joggen kam ich an einem Weiher vorbei und da wuchs Schilf. Da nahm ich gleich ein paar Halme mit und damit hab ich heute das Dach von meinem Vogelhäuschen gedeckt.

Samstag, 13. Oktober 2018

Ranch am 13.10.18

Auf der Ranch ist ein Klohäuschen und das braucht eine neue Tür. Ich hab da letztes Jahr einen fetten Furz gelassen und da hat's die Tür aus den Angeln gehoben...

Nein, Flax ! Die Tür ist letzten Winter gar vergammelt und dann aus dem Rahmen gebrochen.
Der Rahmen sieht so aus, als bräche er kommenden Winter gleich auch aus der Mauer, drum hab ich ihn gestern abgeschliffen und wollt ihn heute streichen.

...und natürlich muss eine neue Tür rein.

Drum bin ich heut ins Bauhaus gefahren und hab eine Tür gekauft. Die Billigste hatten sie nicht in meiner Größe, da nahm ich die Zweitbilligste (48 €). Ist ja nur das Kackhaus von nem Garten, nä.

Tatsächlich passte die Tür ins KGA! Da war ich echt selber ganz erstaunt, aber mit umgeklappten Beifahrersitz passte sie schräg ins Auto. Man konnte dann sogar noch lenken und schalten... wow!

Da fuhr ich auf die Ranch und lud die Tür dort aus.

Vor dem Kackhäuschen packte ich sie aus.

Ich hängte sie gleich ein und tatsächlich: Sie passte! I am beghostet!

Also strich ich mal den Türrahmen. Wenn ich schon beim Streichen war, hab ich auch gleich das Fenster abgeschliffen und gestrichen.

Morgen streich ich ein zweites Mal und dann streich ich auch die Tür (von außen). Jetzt brauch ich bloß noch eine Klinke, aber da guck ich mal, da sollte sich doch eine finden.

Sonntag, 7. Oktober 2018

Way of Darkness

Letztes Metal-Festival vor dem Feuchtwangener Mittelalterfest... ja, jetzt gibt's keine Gewandung und kein Trinkhorn, sondern wieder mal so richtig eins auf die Hörner! Mit dabei: mein Kumpel X, der nicht namentlich oder fotografisch genannt werden will.

Freitag hatte ich nen Tag frei genommen. Am Morgen hätte nämlich der Elektriker kommen sollen und hier den Sicherungskasten mit neuen FI-Schaltern bedremeln sollen, aber der rief mich dann überraschend schon am Donnerstagnachmittag an, ob er jetzt schon kommen könnte. Na, das ist doch prima! Da kam der schon am Donnerstag und ich hatte den Freitag chillig Zeit, in aller Ruhe auszuschlafen und dann entspannt nach Lichtenfels zu fahren. Also KGA voll gepackt, Kumpel X dazu und ab auf die Autobahn!

Am Anfang war ja mords ein Gescheiß, es gäb keine Camping-Tickets mehr und nur noch begrenzt Schlafhallen-Tickets ... aber ich hatte noch ein Camping-Ticket erwischt. Eigentlich wollte ich deswegen ja schon am Donnerstag losfahren, damit ich auch ja noch einen schönen Platz auf dem Campingplatz krieg.

Überraschenderweise war der Campingplatz noch gar nicht sooo voll und ich erwischte auch gleich noch nen Platz kurz hinter dem Eingang - in etwa da, wo ich auch schon beim Ragnarök gecampt hatte. Kumpel X hatte ein Schlafhallenticket.

Das ist die Schlafhalle. Da trudeln sie dann alle heute abends rein und schlafen? 50 Leute in 1 Halle? Na, da bin ich ja froh, dass ich noch ein Campingticket gekriegt hab!

Das Zelt stand, das 1. Bier hatte ich auch schon aufgemacht und so inspizierte ich gleich mal die 1. Band: Humiliation.

Bevor ich da jetzt ins Bier leucht, wollt ich aber schon erst wissen, was für ein Bier hier ausgeschenkt wird und ob es dasselbe ist wie auf dem Ragnarök. Da war's mir nämlich dann schon am frühen Abend so schlecht geworden, dass ich mich nur noch oben auf die Ränge hocken konnte und dort dann auch einschlief, weil's mir kreislaufmäßig voll dreckig ging - und dabei verpasste ich die ganzen Gigs.

Ja, also das ist hier auf dem Way of Darkness auch wieder dieses Bier vom Ragnarök, sagten die am Tresen. Na, also das sauf ich nicht! Da trink ich lieber Cola!

Da schau her: und schon liegen am hellichten Nachmittag auf den Rängen oben schon wieder Leute rum, die dieses Bier nicht vertragen. Es ist grottenschlecht, flasht den Kreislauf und macht Kopfweh!

Also verbunkerte ich mein ganzes, von zuhause mitgebrachtes Bier am Zelt, damit ich und der Kumpel X das Kopfweh-Bier aus der Halle nicht trinken mussten.

Da trafen wir dann auf dem Parkplatz gleich auch Theresa und Frowald und ein paar andere und fingen an zu feiern.

Der Kumpel X hatte sich neulich einen Schottenrock gekauft. Den hat er noch nie an gehabt und drum war er auch ganz schüchtern, weil es lief hier keiner mit nem Schottenrock rum. Das war ja nun hier keine Viking-Veranstaltung, sondern eher Thrash und Doom und Oldscool-Black-Metal, also nix mit Rock. Aber ich zog dann halt meinen Schottenrock auch an, den ich extra mitgenommen hatte und da machten wir halt dann auf dem Parkplatz mal die Modenschau und lüfteten die Röckchen: Huch, ich hab meine Beine net rasiert!

Na, besser ist, ich zieh mich wieder um! Also rein in die Jeans und wieder ab auf die Area!

Da stand ich ziemlich vorn an der Bühne und wurde mit grünem Licht angestrahlt, ha, witzig.

Einen Whisky-Stand hatten sie auch. Na, da gab ich mir gleich mal ein Whiskylein. Da fällt mir ein: ich war schon lang nicht mehr beim Whisky-Tasting !

Band-Fotos hab ich gar nicht groß gemacht, weil wenn ihr die Bands sehen wollt, dann geht auf deren Homepages: da gibt's die Profi-Pics.

Da wanderte ich nun von der Bühne rüber in die Lobby zum Merchandise-Stand, raus in den Biergarten, was futtern, bissl shoppen (gab's aber gar net viel zu shoppen, nur 1 Stand, nämlich der Golansky und den hatte ich ja schon am Summer Breeze und am Wolfszeit gesehen), wieder an den Campingplatz, Bier holen, Bier unter dem Zaun auf die Area durchschmuggeln, wieder a Band anguggen, wieder raus, wieder rein, an den Parkplatz zu den Freunden, wieder rein, Band guggen, bissl moshen... ja und so war dann irgendwann der Tag rum und ich war ziemlich müde und ausgepowert.

Allemal verzupfte ich mich dann endlich auf den Campingplatz. Leider feierten die im Zelt gegenüber lauthals Party. Sie hatten eine richtig große Box dabei und hatten (gefühlte) Disco-Lautstärke. Trotz Ohropax dröhnte mir deren Scheiß-Mukke in den Schädel. Es war so laut, dass sogar die Erde vibrierte.

Also so konnte ich nicht schlafen!
Mensch, da hat's doch was geheißen von wegen "Nachtruhe" und auf dem Campingplatz sei "laute Musik" des Nachts verboten (was ich sehr schön fände). ...aber die dröhnten und dröhnten.

Irgendwann muss tatsächlich einer was gesagt haben, denn jetzt drehten sie deutlich runter. Es war jetzt nur noch halb so laut wie vorher, aber immer noch so derartig laut, dass man die Bässe im Körper vibirieren spürte. Da helfen auch keine Ohropax mehr was.

Endlich, endlich, endlich drehten sie dann ab. Mittlerweile hab ich mich aber so geärgert, dass ich dann aufgeregt war und wieder nicht schlafen konnte.

Dann musste ich auf Pipi.

Dann war das auch erledigt, aber jetzt fror's mich.

Mimimimi.

Am nächsten Tag war ich erst mal ganz schön gerädert und müde, au weh, wie soll ich nur bis abends durchhalten?

Es war ja ein wunderschönes Wetter und tagsüber war's sogar auch richtig warm! Da macht so n Festival einfach auch mehr Spaß, selbst wenn es in der Halle war.

Am Samstag tauchten dann auch die VIPs auf: Holger aus'm Sugar...

...Bernd ...

...und die Claudia.

Samstagnachmittag spielten nämlich Hellish Crossfire und da ist unser Siggi aus'm Brown Sugar der Bassist. Der freut sich auf den Gig schon seit Wochen und lud ja alle ein und da war ich nun recht gespannt.

Dauerte auch gar nicht lang, dann kam der Auftritt. Ach ja, das konnte man ganz gut hören.

Ich kaufte mir mal die neueste CD von der Band und ließ sie mir später vom Siggi signieren.

Ich moshte ein bisschen.

Die Freunde vom Parkplatz waren nun auch endlich auf der Area und feierten. Dann kam endlich Sodom!

Hee, was machen die da, das ist doch Sodom-ie!

Ich hatte tatsächlich am Samstag den ganzen Tag durchgehalten bis abends als Sodom kam. Sonst werd ich ja immer müd, nä, aber dieses Mal schaffte ich's wirklich bis zum Headliner. GANZ angeschaut hab ich mir Sodom nicht, so bei der Hälfte ungefähr lief ich dann mal lieber zum Zelt.

Als ich das Partyzelt von gegenüber sah, in dem tatsächlich schon wieder der fette Sound lief, ärgerte ich mich derartig, ... dass ich spontan meine Heringe aus der Erde riss und mit meinem Zelt und allem Gepretze darin einfach umzog. Ich schleifte mein Zelt bis an die ganz andere Ecke vom Campingplatz. Da hörte man das Geschepper von diesen Partyleuten immer noch, aber - mit Ohropax - weningstens nur in vernünftiger Lautstärke. Also schlief ich da nun mal ganz gut.

Am Sonntag bauten wir dann die Zelte ab, stopften das KGA wieder voll und fuhren zurück nach Nürnberg.

Ach, das war nun ein nettes, thrashiges Knüppel-Wochenende ... als nächste Vorstellung gibt's dann wieder Mittelalter, nämlich in 2 Wochen in Feuchtwangen.

Montag, 1. Oktober 2018

Dremeln

Kalt ist's, mich friert's und die Gartensaison ist jetzt definitiv zu Ende. Aus ist's damit, dass ich jeden Tag nach der Arbeit automatisch auf die Ranch fahr, sondern ... ja, was mach ich denn heute eigentlich?

Ich fing mal endlich an mit Horndremeleien. Das kleine Übungs-Horn hatte ich nun mit Dremel- und Branding-Ausprobierereien voll und so nahm ich nun mein Wolfszeit-Horn und fing an zu dremeln. An den Konturen hab ich ein bisschen gebrandet und das eine Motiv hab ich auch noch mit Lasurfarbe angemalt. Gefällt mir.


Zwei Tage später wollt ich weiter dremeln, aber das Wolfszeit-Horn war ja fertig. Da vergriff ich mich an meinem Rufhorn.

Zuerst malte ich das Motiv mit Bleistift drauf:

Dann dremelte ich die Konturen grob vor:

Danach radierte ich den Bleistift weg und dremelte die Konturen ordentlich und letztendlich arbeitete ich alles noch aus:


...und dann war das fertig:

Ich möcht jetzt sofort weiterdremeln, aber ...Mist... ich hab kein Horn mehr!