Samstag, 13. Oktober 2018

Ranch am 13.10.18

Auf der Ranch ist ein Klohäuschen und das braucht eine neue Tür. Ich hab da letztes Jahr einen fetten Furz gelassen und da hat's die Tür aus den Angeln gehoben...

Nein, Flax ! Die Tür ist letzten Winter gar vergammelt und dann aus dem Rahmen gebrochen.
Der Rahmen sieht so aus, als bräche er kommenden Winter gleich auch aus der Mauer, drum hab ich ihn gestern abgeschliffen und wollt ihn heute streichen.

...und natürlich muss eine neue Tür rein.

Drum bin ich heut ins Bauhaus gefahren und hab eine Tür gekauft. Die Billigste hatten sie nicht in meiner Größe, da nahm ich die Zweitbilligste (48 €). Ist ja nur das Kackhaus von nem Garten, nä.

Tatsächlich passte die Tür ins KGA! Da war ich echt selber ganz erstaunt, aber mit umgeklappten Beifahrersitz passte sie schräg ins Auto. Man konnte dann sogar noch lenken und schalten... wow!

Da fuhr ich auf die Ranch und lud die Tür dort aus.

Vor dem Kackhäuschen packte ich sie aus.

Ich hängte sie gleich ein und tatsächlich: Sie passte! I am beghostet!

Also strich ich mal den Türrahmen. Wenn ich schon beim Streichen war, hab ich auch gleich das Fenster abgeschliffen und gestrichen.

Morgen streich ich ein zweites Mal und dann streich ich auch die Tür (von außen). Jetzt brauch ich bloß noch eine Klinke, aber da guck ich mal, da sollte sich doch eine finden.

Sonntag, 7. Oktober 2018

Way of Darkness

Letztes Metal-Festival vor dem Feuchtwangener Mittelalterfest... ja, jetzt gibt's keine Gewandung und kein Trinkhorn, sondern wieder mal so richtig eins auf die Hörner! Mit dabei: mein Kumpel X, der nicht namentlich oder fotografisch genannt werden will.

Freitag hatte ich nen Tag frei genommen. Am Morgen hätte nämlich der Elektriker kommen sollen und hier den Sicherungskasten mit neuen FI-Schaltern bedremeln sollen, aber der rief mich dann überraschend schon am Donnerstagnachmittag an, ob er jetzt schon kommen könnte. Na, das ist doch prima! Da kam der schon am Donnerstag und ich hatte den Freitag chillig Zeit, in aller Ruhe auszuschlafen und dann entspannt nach Lichtenfels zu fahren. Also KGA voll gepackt, Kumpel X dazu und ab auf die Autobahn!

Am Anfang war ja mords ein Gescheiß, es gäb keine Camping-Tickets mehr und nur noch begrenzt Schlafhallen-Tickets ... aber ich hatte noch ein Camping-Ticket erwischt. Eigentlich wollte ich deswegen ja schon am Donnerstag losfahren, damit ich auch ja noch einen schönen Platz auf dem Campingplatz krieg.

Überraschenderweise war der Campingplatz noch gar nicht sooo voll und ich erwischte auch gleich noch nen Platz kurz hinter dem Eingang - in etwa da, wo ich auch schon beim Ragnarök gecampt hatte. Kumpel X hatte ein Schlafhallenticket.

Das ist die Schlafhalle. Da trudeln sie dann alle heute abends rein und schlafen? 50 Leute in 1 Halle? Na, da bin ich ja froh, dass ich noch ein Campingticket gekriegt hab!

Das Zelt stand, das 1. Bier hatte ich auch schon aufgemacht und so inspizierte ich gleich mal die 1. Band: Humiliation.

Bevor ich da jetzt ins Bier leucht, wollt ich aber schon erst wissen, was für ein Bier hier ausgeschenkt wird und ob es dasselbe ist wie auf dem Ragnarök. Da war's mir nämlich dann schon am frühen Abend so schlecht geworden, dass ich mich nur noch oben auf die Ränge hocken konnte und dort dann auch einschlief, weil's mir kreislaufmäßig voll dreckig ging - und dabei verpasste ich die ganzen Gigs.

Ja, also das ist hier auf dem Way of Darkness auch wieder dieses Bier vom Ragnarök, sagten die am Tresen. Na, also das sauf ich nicht! Da trink ich lieber Cola!

Da schau her: und schon liegen am hellichten Nachmittag auf den Rängen oben schon wieder Leute rum, die dieses Bier nicht vertragen. Es ist grottenschlecht, flasht den Kreislauf und macht Kopfweh!

Also verbunkerte ich mein ganzes, von zuhause mitgebrachtes Bier am Zelt, damit ich und der Kumpel X das Kopfweh-Bier aus der Halle nicht trinken mussten.

Da trafen wir dann auf dem Parkplatz gleich auch Theresa und Frowald und ein paar andere und fingen an zu feiern.

Der Kumpel X hatte sich neulich einen Schottenrock gekauft. Den hat er noch nie an gehabt und drum war er auch ganz schüchtern, weil es lief hier keiner mit nem Schottenrock rum. Das war ja nun hier keine Viking-Veranstaltung, sondern eher Thrash und Doom und Oldscool-Black-Metal, also nix mit Rock. Aber ich zog dann halt meinen Schottenrock auch an, den ich extra mitgenommen hatte und da machten wir halt dann auf dem Parkplatz mal die Modenschau und lüfteten die Röckchen: Huch, ich hab meine Beine net rasiert!

Na, besser ist, ich zieh mich wieder um! Also rein in die Jeans und wieder ab auf die Area!

Da stand ich ziemlich vorn an der Bühne und wurde mit grünem Licht angestrahlt, ha, witzig.

Einen Whisky-Stand hatten sie auch. Na, da gab ich mir gleich mal ein Whiskylein. Da fällt mir ein: ich war schon lang nicht mehr beim Whisky-Tasting !

Band-Fotos hab ich gar nicht groß gemacht, weil wenn ihr die Bands sehen wollt, dann geht auf deren Homepages: da gibt's die Profi-Pics.

Da wanderte ich nun von der Bühne rüber in die Lobby zum Merchandise-Stand, raus in den Biergarten, was futtern, bissl shoppen (gab's aber gar net viel zu shoppen, nur 1 Stand, nämlich der Golansky und den hatte ich ja schon am Summer Breeze und am Wolfszeit gesehen), wieder an den Campingplatz, Bier holen, Bier unter dem Zaun auf die Area durchschmuggeln, wieder a Band anguggen, wieder raus, wieder rein, an den Parkplatz zu den Freunden, wieder rein, Band guggen, bissl moshen... ja und so war dann irgendwann der Tag rum und ich war ziemlich müde und ausgepowert.

Allemal verzupfte ich mich dann endlich auf den Campingplatz. Leider feierten die im Zelt gegenüber lauthals Party. Sie hatten eine richtig große Box dabei und hatten (gefühlte) Disco-Lautstärke. Trotz Ohropax dröhnte mir deren Scheiß-Mukke in den Schädel. Es war so laut, dass sogar die Erde vibrierte.

Also so konnte ich nicht schlafen!
Mensch, da hat's doch was geheißen von wegen "Nachtruhe" und auf dem Campingplatz sei "laute Musik" des Nachts verboten (was ich sehr schön fände). ...aber die dröhnten und dröhnten.

Irgendwann muss tatsächlich einer was gesagt haben, denn jetzt drehten sie deutlich runter. Es war jetzt nur noch halb so laut wie vorher, aber immer noch so derartig laut, dass man die Bässe im Körper vibirieren spürte. Da helfen auch keine Ohropax mehr was.

Endlich, endlich, endlich drehten sie dann ab. Mittlerweile hab ich mich aber so geärgert, dass ich dann aufgeregt war und wieder nicht schlafen konnte.

Dann musste ich auf Pipi.

Dann war das auch erledigt, aber jetzt fror's mich.

Mimimimi.

Am nächsten Tag war ich erst mal ganz schön gerädert und müde, au weh, wie soll ich nur bis abends durchhalten?

Es war ja ein wunderschönes Wetter und tagsüber war's sogar auch richtig warm! Da macht so n Festival einfach auch mehr Spaß, selbst wenn es in der Halle war.

Am Samstag tauchten dann auch die VIPs auf: Holger aus'm Sugar...

...Bernd ...

...und die Claudia.

Samstagnachmittag spielten nämlich Hellish Crossfire und da ist unser Siggi aus'm Brown Sugar der Bassist. Der freut sich auf den Gig schon seit Wochen und lud ja alle ein und da war ich nun recht gespannt.

Dauerte auch gar nicht lang, dann kam der Auftritt. Ach ja, das konnte man ganz gut hören.

Ich kaufte mir mal die neueste CD von der Band und ließ sie mir später vom Siggi signieren.

Ich moshte ein bisschen.

Die Freunde vom Parkplatz waren nun auch endlich auf der Area und feierten. Dann kam endlich Sodom!

Hee, was machen die da, das ist doch Sodom-ie!

Ich hatte tatsächlich am Samstag den ganzen Tag durchgehalten bis abends als Sodom kam. Sonst werd ich ja immer müd, nä, aber dieses Mal schaffte ich's wirklich bis zum Headliner. GANZ angeschaut hab ich mir Sodom nicht, so bei der Hälfte ungefähr lief ich dann mal lieber zum Zelt.

Als ich das Partyzelt von gegenüber sah, in dem tatsächlich schon wieder der fette Sound lief, ärgerte ich mich derartig, ... dass ich spontan meine Heringe aus der Erde riss und mit meinem Zelt und allem Gepretze darin einfach umzog. Ich schleifte mein Zelt bis an die ganz andere Ecke vom Campingplatz. Da hörte man das Geschepper von diesen Partyleuten immer noch, aber - mit Ohropax - weningstens nur in vernünftiger Lautstärke. Also schlief ich da nun mal ganz gut.

Am Sonntag bauten wir dann die Zelte ab, stopften das KGA wieder voll und fuhren zurück nach Nürnberg.

Ach, das war nun ein nettes, thrashiges Knüppel-Wochenende ... als nächste Vorstellung gibt's dann wieder Mittelalter, nämlich in 2 Wochen in Feuchtwangen.

Montag, 1. Oktober 2018

Dremeln

Kalt ist's, mich friert's und die Gartensaison ist jetzt definitiv zu Ende. Aus ist's damit, dass ich jeden Tag nach der Arbeit automatisch auf die Ranch fahr, sondern ... ja, was mach ich denn heute eigentlich?

Ich fing mal endlich an mit Horndremeleien. Das kleine Übungs-Horn hatte ich nun mit Dremel- und Branding-Ausprobierereien voll und so nahm ich nun mein Wolfszeit-Horn und fing an zu dremeln. An den Konturen hab ich ein bisschen gebrandet und das eine Motiv hab ich auch noch mit Lasurfarbe angemalt. Gefällt mir.


Zwei Tage später wollt ich weiter dremeln, aber das Wolfszeit-Horn war ja fertig. Da vergriff ich mich an meinem Rufhorn.

Zuerst malte ich das Motiv mit Bleistift drauf:

Dann dremelte ich die Konturen grob vor:

Danach radierte ich den Bleistift weg und dremelte die Konturen ordentlich und letztendlich arbeitete ich alles noch aus:


...und dann war das fertig:

Ich möcht jetzt sofort weiterdremeln, aber ...Mist... ich hab kein Horn mehr!